iTunes -iSlate Ecosystem – dazu fünf Punkte
Während sich rund um die CES Show in Las Vegas die Spekulationen um das Apple iSlate Tablett und das HP Slate vervielfachen, wer denn nun wann und mit welchen technischen Features welches Tablett auf den Markt bringt, mache ich mir meine Gedanken was daraus werden kann.
Fünf Punkte zu einem iTunes – iSlate – Ecosystem.
1.) Ich Glaube fast daran, das ein iSlate mittelfristig die Produkte MacBook Air und MacBook ersetzt. Es wird also in seiner Leistung zwischen dem iPhone und MacBook-Pro angesiedelt sein. Mich hat der Satz von Steve Jobs nachdenklich gemacht: “zu was kann man denn ein Tablett nutzen wenn nicht mehr als zum Web-Surfen in der Badewanne?” (so der ähnlich war die Aussage). Also muss das Tablett auch in Sachen Leistung irgendwo am MacBook angesiedelt sein, damit auch ein Preis-, Leistungsverhältnis passend wird.
2.) Mit diesen technischen Features und der Leistung, wird es ohne DVD Laufwerk, ohne Festplatte (einfach – SSD-RAM), mit einer Anbindung an “mobileMe” jede Menge Power für die Alltagsaufgaben haben. Passt also for the rest of us.
3.) Dazu gesellt sich eine web-and-walk Flatrate, dann iste es auch mit WiFi etc. okay wenn der wehrte Benutzer mobil ist. mobileMe wird der Massenspeicher für das Zusammenspiel mit iWork, iPhoto etc. und rundet das Ganze ab.
4.) iTunes wird in Sachen iTunes-LP aufgewertet. Somit ist die Verbindung von Video, Text vereinfacht. Solche Dokumente können dann wie ein Podcasts abonniert werden. Das iTunes-LP Format wird dann direkt im Browser angezeigt oder auch im iTunes Client. Ein Abo dazu kostet dann eine montaliche Flatrate oder auch einen Einzelpreis, 35 Cent pro Ausgabe
5.) Dann gesellt sich alsbald noch ein iSlate nano dazu. Diese “light” Version hat dann noch längere Akkulaufzeiten, event. einen kleineren Bildschirm. Die Nano-Version kann dann in einem Sponsor-Geschäft auch von Medienunternehmen verrieben werden. Also ein Abo für einen TV-Sender, eine Zeitung o.ä. kostet normal 150 Euro/Jahr, mit Nano dazu dann 250 Euro/Jahr. (Subventionsgeschäft wie auch der Handymarkt)
Parallel laufen die iTunes Versionen für Desktop oder Notebook weiter. Das iPhone erhält eine erweiterte iTunes App., iPod Touch somit auch.
Nun ist die Sache für den Benutzer rund. Denn nicht “ein” Stück Hardware, ein Reader oder Tablett ermöglichen die Nutzung des Service, es wird egal welche Art Gerät ich gerade nutze. Der Schlüssel zu einem runden Nutzungssystem dazu ist iTunes. Nur iTunes macht aus meiner Sicht die Sache komplett anwendbar, auch mit Hilfe der Windows Version von iTunes.
Das nun das Tablett dazu der alleinige Türöffner wird glaube ich nicht, denn iTunes wird einfach auf allen Apple Geräten direkt anwendbar sein. Das Tablett ist für mich nur das logische Ende von mehr als 10 Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbet von Apple.
Wenn sich so ein System durch Apple entwickelt, dann traue ich mir zu es eine Game-Changer zu nennen, ähnlich wie der Mac an sich, der iPod oder das iPhone. Dann und nur dann ist er ganze Hype um iSlate auch richtig. Wird es nur ein Tablett-Mac mit Gesture Bedienung a la iPhone, dann – meine ich ist der Hype nicht gerechtfertigt.
Was meint Ihr? Kann ein solches Ecosystem funktionieren?










Hallo Herhard,
dann will ich mal:
zu 1.) Größtenteils dakor. Ich glaube, dass das MacBook Air durch das Tablet mittelfristig abgelöst wird. Was mit dem MacBook passiert bleibt offen. Apple braucht ein Low-Cost-Einsteiger Laptop-Modell, um junge Neukunden zu locken, die bislang nur einen iPod besessen haben.
zu 2.) sowieso
zu 3.) Passt zu den Gerüchten rund um iWork und die Entwicklungen anderer Companies
zu 4.) Hier glaube ich, dass das iTunes Programm abgespeckt wird und er Store herausfliegt. Das Stück Software ist eh überlastet und überfrachtet. Ich denke, dass der Store ins Web wandern wird und man das Shopping dort erledigt. Der nächste Schritt ist, die gekauften Stücke sogar on-demand auf das Device zu streamen und nur ein paar wenige liegen lokal auf der SSD. Es reichen schließlich die Rechte, ein Stück anhören zu dürfen bzw. einen Film ansehen zu dürfen (mit temporärer lokaler Speicherung). Da brauche ich nicht die bits bei mir zu lagern – das ist der konsequente nächste Schritt. Außerdem muss ich mich dann keine mehr über das Backup der Musik machen.
Der Kern stimmt aber, dass es heuer mehr als um nur ein Device geht. Apple hat hier in den letzten Jahren die komplette Dienstleistung strategisch aufgebaut und das ist der Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen, wie z.B. HP, Microsoft, Amazon, Google, etc. Diese Companies sind nur in einzelnen Bereichen tätig (und zum Teil auch gut). Apple bietet hier das “Rund-um-Glücklich” Paket.
Viele Grüße,
Marc
P.S.: Übrigens aus dem Nachbarstädtchen Dießen
Marc,
zu 4 passt ja auch bestens der Kauf von Lala.
Und dann meint auch noch auf SPON
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,670559,00.html
iTunes ist/wird ein wesentlicher Baustein sein.
Ein Kick zu allem ist aber : Always On zu sein. Da braucht es Partner! Ebenso wie in Sachen Content. Amazon, die TV Sender, Verlage, da wird noch was auf uns zu kommen
Ich bin mir nicht sicher ob es wirklich irgendein Macbook ersetzt. Als die ersten Tablet-Gerüchte aufkamen hieß es daß es vielleicht zwei Geräte gibt, ein billigeres mit iPhone-OS und ein teureres mit OSX und der richtigen Power. Damals war für mich klar daß nur das mit OSX gekauft wird. Inzwischen sehe ich das anders. Der unterschied von OS X zum iPhone OS ist daß auf dem iPhone nur Sachen laufen die Apple vorher geprüft hat und die aus einem Vertriebskanal kommen. Im OS X kann ich mir alles installieren, da kaufe ich bei Adobe und installiere mir das so, und Apple hängt nicht in der Vertriebskette.
Unter Windows sieht man täglich wie sich Millionen von User irgendwelches Trojaner-Geraffel installieren. Aus Sicht von Steve sind die User doof und müssen vor sich selbst geschützt werden, daher die Kontrolle durch Apple was auf dem Device läuft. Großer Aufschrei als das rauskam, aber heute meckert keiner. Apple hat heute als einziger Hersteller die Infrastruktur, Manpower und ein Businessmodell um Apps vorher zu checken. Das werden die ausweiten mit jedem neuen Device, und das heisst iPhone-OS.
Warum auch nicht, dann gibt es eben eine Word-App. Daher meine Vorhersage für den 27. Januar: iWork for iPhone OS. Mit kompletter Datensicherung bei MobileMe, weiterverarbeiten der Daten auf dem Laptop. Und meine nächste Keynote übe ich in der Badewanne, mit dem Tablet. Und statt Applaus drehe ich zur Simulation den Wasserhahn auf.
Zu 2) daher absolut ja. Speichern der Daten bei Apple, CD Laufwerk hat man über die Laufwerksfreigabe wie beim Macbook AIR, und alles Streaming mit ein bischen Puffer im Gerät vielleicht. wobei der Speicher schon für ein paar Filme reichen muss, HD Streaming über 3G ist sicher nicht das wahre.
Auf meiner Wunschliste hätte ich übrigens noch eine gute Kamera auf der Rückseite mit OCR-Erkennung. Dann kann ich das letzte Papier vom Schreibtisch fotografieren und habe alles da drin.
Die erste Präsentation war doch für den 26. geplant und nicht für den 27. Ich glaube die bei Apple wussten daß Steve Ballmer sich bei der CES hinstellt rein gar nix hat zum Zeigen, und einen Tag nur gelacht haben…
Deine Annahme zu iWork, da wird wohl was drein sein. Die NY-Times ist da auch schon auf dem Weg
nytimes.com
Another former Apple designer said a team at the company had “spent the past couple of years working on a multitouch version of iWork,” Apple’s answer to Microsoft’s Office software suite. This could indicate that Apple wants the tablet to be a fully functional computer, rather than a more passive device for reading books and watching movies. That could help justify a higher price. Apple has declined to discuss any plans for a tablet
Ja jetzt stehts da, und wo haben sie das her? Von mir hier, von dieser Website :-)
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