The world is flat
Mit seinem Buch – The World is Flat – hat Thomas Friedmann 2007 für viel Hype und Aufregung gesorgt. Nur kurz am Rande, im Buch bearbeitet Friedman das Thema Globalisierung und Economy in drei großen Zeitbereichen:
- Die Zeit bis 1800, als alles von Staaten abhing
- dann 1800 bis 2000, als multinationale Konzerne dominierten
- und seit 2000 ist alles von brillianten Intellektuellen abhänig
Gespickt mit Anekdoten aus dem Alltag wie: Warum Amerikanische Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Routinearbeiten wie Steuererklärungen (anonymisiert) in Indien ausführen lassen, um sich z.B. auf Strategiefragen konzentrieren zu können. Radiologen kleinerer und mittelgroßer US-Krankenhäuser delegieren die Auswertung von CT-Scans an Ärzte in Indien und Australien. Das digital übermittelte Bild wird am anderen Ende der Welt analysiert, während der amerikanische Arzt schläft.
Diese und weitere Themen kann man heute so oder so betrachten. Für die einen scheint die Economy-Power von China und Indien der Weisheit letzter Schluß sein, für die anderen sind diese Thesen nur Self Fullfilling Prophecy und sonst nichts.
Doch in dieser Keynote am MIT (Massachusetts Institut of Technologie) geht der mehrfache Pulitzerpreisträger und Kolumnist der New York Times mit seinen Thesen sehr tief in das Geschäftsfeld Internet und Digital Publishing ein.
Wie Friedman hier den Wechsel aus der Vertikalen Publishing Welt in die horizontale beschreibt ist aus meine Sicht ein “must read”. Sicher nicht jeder der heute im Internet publiziert ist eine Institution, dennoch – wenn Unternehmen wie wir diese Punkte nicht wahrnehmen und uns der horizontalen, flachen, Business-Welt (Publishing) stellen, laufen wir Gefahr Dinge zu übersehen.
So nun genug – jetzt geht es um das Sehen. Gute Unterhaltung, viele kritische Gedanken mit dem Video (48 Minuten)











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