Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt – Kundenzufriedenheit Nein Danke
oder: das ist WEB 2.0! Kunden sind schneller als die Anbieter. Bestes Beispiel: der Fahrplan für die Berliner Verkehrsbetriebe. (BVG) Der Student Jonas Witt hat eine BVG Fahrplanauskunft für das iPhone entwickelt, die Software konnte kostenlos durch den iPhone Appstore bezogen werden bis, ja bis die BVG gesagt hat: Nein das verstößt gegen das Copyright.
Eine für mich lächerliche Begründung. Wir das Copyright auch verletzt wenn sich ein Roboter anstatt eines Menschen auf die BVG Site verläuft und Angaben mit Hilfe des Formulars dem BVG Server entlockt? Wir ein Copyright verletzt wenn Daten logischer für die handhabung angezeigt werden als bisher?
Wohl kaum! Denn die Daten sind ja noch immer ein und die selben.
Dennoch, ich deute dieses Verbot als “Kampf dem Kreativen” – oder auch “Huch da war einer schneller, cleverer, pfiffiger als wir – das müssen wir unterbinden!” Anstatt auf Kooperation zu gehen und tausende von iPhone Besitzern – BVG Kunden – glücklich zu machen, nein man verbietet die iPhone Lösung Fahr Info Berlin und Bums fertig aus.
Und dann das, siehe Artikel in der taz (letzter Absatz):
Auf den Hinweis, dass weder Witt noch Apple daran einen Cent verdienten, entgegnet Reetz (Anm.: Sprecherin des BVG), die BVG wolle bald selbst so ein Programm anbieten. Allerdings solle es eine Anwendung für alle Handynutzer werden, nicht nur für die, die sich das iPhone leisten könnten, “wir sind dabei, das systematisch zu entwickeln”
Wow – die soziale Karte wird gespielt – wie kann man nur. Also diese Geschichte passt mir sehr in den Kram, typisch Deutschland mal wieder. Die Nation der “Nein Sager, Verhinderer, Panik-Macher und Angsthasen!”
Also worum geht es hier? Ich meine, um Angst! Was meint Ihr? Warum verbieten die BVG dieses Programm? (ist übrigends immer noch im AppStore verfügbar)











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